Star Wars
in der Formel 1 - RED BULL RACING |
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Bevor sich George Lucas dem Film widmete wollte er
eigentlich Profi Rennfahrer werden. Bei einem Unfall auf einer Landstrasse
zerplatze dieser Traum und er entschloss sich zum Film zu wechseln.
Schon sein zweiter Kinofilm zeugte davon das George Lucas den Traum
vom Rennfahrer noch lange nicht abgelegt hatte. “American
Grafitti” spielte in den wilden 50er Jahren und die Handlung
drehte sich zwar eigentlich um Freunde die den letzten Abend zusammen
verbringen wollten, die heimliche Hauptrolle hingegen spielten die
Autos aus den 50er Jahren. Durch den grandiosen Erfolg von “American
Grafitti”, der damals der erfolgreichste Film seiner Zeit
war, bekam er die Möglichkeit Star Wars A New Hope drehen zu
dürfen. Durch die finanzielle Unabhängigkeit, die ihm
der Merchandising Deal mit der 20th Century Fox, sowie der immense
Erfolg von ANH eingebracht hatte, hatte George Lucas nun die Möglichkeit
Filme ganz nach seinem Geschmack zu drehen bei denen die grossen
Studios keinen Einfluss mehr hatten. 1988 drehte Francis Ford Coppola
den Film “Tucker: The Man and his Dream” bei dem George
Lucas die Rolle des executive Producers übernahm. Zwar war
dieser Film nicht wirklich erfolgreich aber alleine die Tatsache
das die Geschichte von “Tucker: The Man and his Dream”
die Geschichte eines Autos ist war für George Lucas wohl Grund
genug seinem alten Freund Francis Ford Coppola unter die Arme zu
greifen und ihm zur Hand zu gehen. |
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| Spätestens seit dem Pod Race in “Star Wars
The Phantom Menace” ist klar das George Lucas selbst in Star
Wars eine Hommage an qualmende Reifen einbringen musste. Das Podrace
basiert auf den Norwegischen Trickfilm “Flåklypa Grand
Prix (in Deutschland bekannt als Hintertupfinger Grand Prix)”
von 1975. George Lucas übernahm mehrere Elemente davon wie den
späten Start von Anakin sowie einige Kameraeinstellungen. In
“Star Wars Attack of the Clones” liess er Anakin Skywalker
und Obi Wan zwischen den Häuserschluchten von Coruscant ein Rennen
fahren. Auf welchen Film dieses Rennen basiert ist im Moment leider
noch ungewiss. |
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| Mit dem Kinostart von EP3 erfüllte sich George
Lucas wohl einen besonderen Wunsch. Er war zu Gast bei der Formel
1. Beim Grand Prix von Monaco am 22.05.2005 liess es sich das Red
Bull Racing Team nicht nehmen seine beide Fahrer in ihrem RB1 Boliden
im Star Wars Outfit auf die Piste zu schicken. Natürlich waren
auch Darth Vader, Chewbacca und eine Garnison Stormtrooper anwesend
um diesen Event gebührend zu feiern. Zu diesem Anlass wurde die
Schutzkleidung in der Boxengasse durch Schutzkleidung im Star Wars
Stil gewechselt und das Auto des Red Bull Racing Teams wurde für
ein einziges Rennen ins offizielle Star Wars EP3 Auto verwandelt.
So hatte das Red Bull Team, zumindestens dieses Rennen lang, eine
ganze Schaar neuer Formel 1 Fans. |
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| Das Red Bull Racing Team ist der neue Star auf dem Formel
1 Olymp. Im Gegensatz zu den alteingessenen Teams sieht sich das Red
Bull Racin Team abseits der klassischen Vorstellung bei der Formel
1. Während die anderen Teams hauptsächlich für den
reissenden Absatz der Produkte des Namensgebers, also Autos, zuständig
sind sorgt das Red Bull Team, neben dem Absatz von Red Bulll Energy
Drinks, auch noch für die Nachwuchsförderung, für einen
fairen und sportlichen Wettkampf und natürlich Spass! |
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| Der RB1 Bolide des Red Bull Racing Teams steht der Konkurrenz
in nichts nach. Um dem RB1 auch die nötige Leistung auf die Strecke
mit zu geben wurde der “COSWORTH RACING TJ 2005 ENGINE”
Motor des Traditionsmotorenbauers Cosworth verpflichtet. Für
die nötige Haftung auf der Strecke sorgen Michelin Reifen die
auf OZ Felgen aufgezogen werden. Das Chassis ist eine Eigenkonstruktion
des Red Bull Racing Teams. Beste Vorraussetzungen also um die Formel
eins auf zu rollen. Für das Star Wars Rennen wurden die RB1 Boliden
vom Red Bull Racing Team kurzerhand in die Star Wars Boliden umlackiert.
So ziehrte nicht nur der Red Bull Stier sondern auch das Star Wars
Logo und Darth Vader die RB1 Boliden. Als Fahrer verpflichtete das
Red Bull Racing Team David Coulthard, der seine Formel 1 Karriere
1994 began, und Vitantonio Liuzzi der erst 2005 seine Karriere in
der Formel 1 began. David Coulthard fuhr bisher 185 Rennen und konnte
13 Rennen für sich verbuchen. In der Pole Postition startete
er bisher 12 Rennen. |
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| Um beide RB1 Boliden des Red Bull Racing Teams zum Kinostart
von EP3 vor zu führen wurde das Rennen in Monte Carlo am 22.05.2005
gewählt da dies nur 3 Tage nach dem offiziellen Kinostart von
Ep3 statt fand. Nebenbei zählt der Grand Prix von Monte Carlo
nicht nur als einer der spannendsten sondern ebenfalls als einer der
schwierigsten. Im Gegensatz zu normalen Rennstrecken welche speziell
für diesen Zweck gebaut wurden wird der Grand Prix von Monaco
direkt in der Stadt Monte Carlo gefahren. Neben einem ständig
wechselnden Strassenbelag, was an sich schon einen Kraftakt für
die Fahrer bedeutet, besitzt dieser auch noch enge Strassen und ebenso
enge Kurven die für eine Rennstrecke eher untypisch sind. Formel
1 Rennstrecken haben meist eine Länge von 4,3 bis 5,5 Km. Der
Grand Prix von Monte Carlo ist gerade mal 3,34 Km lang. Dementsprechen
werden hier auch 78 Runden gefahren während auf einer normalen
Rennstrecke in etwa 50 bis 60 Runden gefahren werden. Beste Vorraussetzungen
also den RB1 in Action zu erleben. |
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| Das Rennen selbst verlief für das Red Bull Racing
Team allerdings nicht so glücklich wie gehofft. David Coulthard
musste bereits in der 24. Runde durch einen Unfall ausscheiden. Auch
Vitantonio Liuzzi musste wegen einem Unfall ausscheiden, jedoch erst
in der 59. Runde. Gewonnen wurde dieser Grand Prix von Kimi Räikkönen.
Dennoch ein sehr schöner Event vorallem für Formel 1 Fans
und Star Wars Fans.
Für die Hommage an Star Wars wünschen wir dem Red Bull
Racing Team weiterhin viel Erfolg in der Formel 1. |
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| Hier noch ein paar Impressionen |
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Bantha.de © 2005 by Sebastian
"Spaceball" Kraus
Das Bildmaterial wurde uns freundlicher weise von Redbullracing.com
zur Verfügung gestellt. |