Der Goldmann Verlag hatte sich schon seit
den 60er Jahren einen Namen mit Sci Fi Literatur gemacht. 1978 brachte
Goldmann den Filmroman "Krieg der Sterne" heraus und brachte
somit das gedruckte Star Wars Franchise nach Deutschland. Jedoch konnte
selbst der Goldmann Verlag nicht ahnen was folgen sollte. Schließlich
sollte schon im selben Jahr "Die neuen Abenteuer des Luke Skywalker"
folgen. 1980 folgte "Das Imperium schlägt zurück"
und der erste Teil der Han Solo Trilogie. Damit begann ende der 70er Jahre
eine kurze Ära der deutschsprachigen Star Wars Romane.
Krieg der Sterne
Der Filmroman zu Star
Wars ANH wurde von Alan Dean Foster geschrieben. Schon bevor Star Wars
ANH in die Kinos kam war die erste Auflage des Romans ausverkauft. George
Lucas hatte ANH somit schon etabliert bevor die erste Kinovorstellung
überhaupt angesetzt worden war. Als ANH dann in den Kinos lief war
klar das der Filmroman auch in Deutschland sehr erfolgreich sein würde.
Für Goldmann, trotz der Lizenzebühren, ein totsicheres Geschäft.
Die erste Auflage von "Krieg der Sterne" war gerade mal 30.000
Stück. Durch den Filmerfolg waren diese wohl schon nach kurzer Zeit
ausverkauft. Insgesammt wurden von "Krieg der Sterne" auch mehr
als 14 Auflagen gedruckt.
Das Buch selbst ist ein klassisches Softcover wie es Goldmann zu dieser
Zeit tausendfach drucken liess und auch heute noch macht. Wie bei den
meisten Filmromanen Standart enthält auch dieser Szenenbilder.
Die Bertelsmann Ausgabe
Der Bertelsmann Club lässt
schon seit Jahrzenten exklusive Ausgaben von erfolgreichen Büchern
für die eigenen Club Shops drucken. Am grossen Erfolg von "Krieg
der Sterne" wollte auch der Bertelsmann Club teilhaben. Jedoch liess
der Bertelsmann Club bei Goldmann ein wirklich besonderes Exemplar drucken.
Anstatt ein normales Softcover drucken zu lassen, liess man ein exklusives
Hardcover mit Schutzumschlag drucken. Den Schutzumschlag ziert ausserdem
noch ein sehr seltenes Foto. Allerdings fehlen dem Buch die Szenenbilder.
Das Imperium schlägt zurück
TESB wurde für den
deutschen Markt ist ein besonderer Fall. Schon der Buchrücken weckt
Assoziationen. Zum selben Zeitpunkt brachte Goldmann sehr viele Filmbücher
auf den Markt die den selben Buchrücken besitzen. Daneben ziert die
erste Auflage das sogenannte "Fackeln im Sturm" Plakat auf dem
Cover während sämtliche anderen Auflagen das sogenannte "Down Syndrom"-Plakat ziert. Ansonsten besitzt der Roman wie alle anderen Filmbücher
auch Szenenbilder.
Die Bertelsmann Ausgaben
Wie schon bei ANH erschien hier ein TESB Roman exclusiv für die Bertelsmann Shops. Der Filmroman deckt sich mit dem 2 Jahre zuvor erschienen Roman.
Eine weitere Ausgabe ist in DIN A4 erschienen . Dadurch lässt es sich schwer in das Regal mit anderen Filmromane einordnen. Es enthält sehr viele Bilder sowie Produktionsskizzen von Ralph McQuarrie. Die Texte zu den Bildern sind selten dämlich. Aus Han Solo wird mehrmals Luke Skywalker und aus imperialen Snowtroopern werden einfach Rebellen Truppen. Der Text ist jeweils in zwei Spalten und lässt sich daher ganz angenehm lesen. Diese Ausgabe wurde nicht nur für den Bertelsmann Club lizensiert sondern auch für "Europäische Bildungsgemeinschaft Verlags", "Buchgemeinschaft Donauland Kremayr & Scheriau" sowie für "Buch- und Schallplattenfreunde" produziert.
Rückkehr der Jedi Ritter
Rückkehr der Jedi
Ritter besitzt nur eine einzige Besonderheit: Die Szenenbilder. Hier hat
man sich wirklich Mühe gegeben. Anstatt die Szenenbilder einfach
in grösse der Seite ab zu drucken wurde sie auf einen schwarzen Hintergrund
gesetzt. Dazu wurden noch einige Designelemente angebracht damit das ganze etwas stimmiger wirkt.
Die Bertelsmann Ausgabe
Die Bertelsmann Ausgabe
ist nicht mehr so schön wie die von ANH. Im Gegensatz zu ANH handelt
es sich um ein Hardcover ohne Schutzumschlag. Auch hier fehlen die Szenenbilder
komplett.
Der Heyne Kinderroman
Was heute Dino mit seinen Jugendromanen
macht das macht Heyne mit seinen Kidnerromane. Hierbei handelt es sich um
ein dünnes Hardcover Buch wie man sie auch von den Asterix Bänden
kennt. Zu dieser Zeit nichts unbewöhnliches. Ein sehr schönes
Buch das sich irgendwie nicht richtig einordnen lässt.
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Sebastian"Spaceball" Kraus